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https://gnusocial.federated-networks.org/attachment/12231 Die tägliche Portion #Neusprech und #Umdeutungen von sog. "Liberalen" direkt von der Plattform #Twitter.

Und wieder einmal wird eine entsprechende Taktik genutzt, um Lügen zu verbreiten, grundsätzliche Positionen zu verschleiern und sich selbst als "Bessermensch" zu positionieren - man hat ja das "Böse" erkannt. Dabei werden aber essentielle Informationen und Fakten ignoriert. Beispielsweise, dass "Nationalsozialisten" das linke Spektrum ebenso zum Feindbild erklärt haben und auch hatten. Ebenso das "Nationalsozialisten" faktisch rein gar nichts mit "linker Politik" wie auch Zielen am Hut haben und hatten. #Würgreflexe

@throgh
die Einteilung des politischen Spektrums in links und rechts taugt halt einfach nicht.

Kernideologie des Faschismus ist 'vereint sind wir staerker'
Diese Werte sind von links als von recht belegt (worden).

@paulfree14 Sehe ich anders: Die Einteilung in "rechts" und "links" gilt hinsichtlich der Positionen wie auch Einordnung eben dieser. Aber genau diese Verwässerung und Umdeutung (in dem obigen Beitrag über #Twitter demonstriert) ist auch dazu dienlich, um Positionen zu brandmarken. Dabei ist die Formel oftmals sehr einfach:

Für offene Grenzen? Links. Links ist aber gleichsam Faschismus, da Meinungen unterdrückt werden.

Das es aber einfach wie schlicht darum geht menschenfeindlichen, diskriminierenden Müll zu diskutieren und entsprechend in die Selbstreflektion zu übernehmen wird dabei ignoriert.

@throgh
finde links/rechts nicht hinreichend um politische Positionen zu klassifizieren und im bestenfall foerdert es Verwirrungen.

Das kommunistische Manifest foerdert z.B. Werte und Handlungen die ebenfalls im Faschismus stark verankert sind.
Autoritaeren Machtanspruch, ideologische Ueberlegenheit, Gewalt gegen anders Denkende, Einigkeit und Hegomonie.
s. z.B:
todon.nl/@paulfree14/999760232

@paulfree14 Links bedeutet nicht zwangsweise gleich Marx in seiner Formvollendung. Ebenso wie "linke Politik" nicht gleichbedeutend mit dem Kommunismus ist, meiner Meinung nach. Keine Frage: Das ist ebenso stark verankert in dem Werk und das stört mich ebenso. Aber ich präferiere den Kommunismus auch nicht gerade als rein "links" sondern "autoritär".

Es geht dabei rein um das politische Spektrum und so muss auch jede Position entsprechend eingeordnet und besprochen, diskutiert werden. Das erfordert Aufmerksamkeit und auch den Willen dazu. Genau das ist aber im Zeitalter der 140 / 280 Zeichen (keine Ahnung wie viele Zeichen #Twitter nunmehr anbietet) einfach wie schlicht nicht erwünscht. Und genau deswegen pflichte ich dir schlussendlich ja auch bei in der Bewertung beispielsweise. :)

@throgh
also ich hab ja vor allem in Bedenken dass mensch sich z.B. videos anschaut in denen selbsternannte truther Werte aus linken Positionen gesondert betrachten um eine ganze Stroemung zu diffamieren.

@throgh
>Aber ich präferiere den Kommunismus auch nicht gerade als rein "links" sondern "autoritär".

Ich glaube dass zeigt dass sich das lnks-rechts Spektrum auch stark durch die selbst belegten Positionen bedingt.

Kommunismus (nach meinem Verstaendnis) wird allgemein als links verstanden.

@paulfree14 Leider lassen sich Viele auch auf diese Allgemeinpositionen ein. Und wenn dann auch noch Informationen allgemein in Frage gestellt werden kann man auch den "Nationalsozialismus" als "linkes Konzept" unter die Leute bringen und findet damit sogar noch Gehör. Wie gesagt: Wirklich JEDE Position immer wieder beleuchten und hinterfragen hinsichtlich des politischen Spektrums. Nur so können diese überhaupt genutzt werden, meiner Meinung nach.
@paulfree14 Beispielsweise ist der simplifizierte Punkt "Gleichheit für Alle" ja auch mitunter im Kommunismus definiert. Die Frage ist nur: Ist der "Kommunismus", den wir bisweilen real erlebt haben wirklich "links"? Oder nur die Auslegung von Autokraten?  Auch über diesen Punkt wird nicht diskutiert.

@throgh
was es konkret bedeuted ist fuer mich immer im Bezug auf die jeweiligen Verhaeltnise.

Nationalismus sehe ich als rechte Position.

Nationalismus im Kontext der Jakobiner als links.

Dennoch bleibt Nationalismus ein Gesellschaftsmodell des Ausschluss und Hegemonie.

@paulfree14 Interessant, das mit den Jakobinern wusste ich noch nicht. Vielen Dank für den Hinweis. Das wird von mir weiter verfolgt. Der Punkt hierzu: Je deutlicher Differenzierungen übermittelt werden können desto höher bleibt die Hoffnung auf Reflektion der einzelnen Positionen und dem Willen zu einer Änderung im offenen Kontext weg von Ausschluss und der damit verbundenen gesellschaftlichen Einflussnahme.

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@throgh
>Je deutlicher Differenzierungen übermittelt werden können desto höher bleibt die Hoffnung auf Reflektion der einzelnen Positionen.

Genau daraus hab ich gefolgert, Positionen differenzierter in jeder Debatte zu benennen, statt auf Sammelbezeichnungen zu setzen, die je nach dem mit welchen Werten andere Beteiligte sie belegen, einer anderen Logik folgen.

@paulfree14 Das wäre ein guter Weg nach vorne. Allerdings wird genau das derweil wieder durch Pauschalaussagen zunichte gemacht. Genau deswegen auch die Hinweise auf diese Mechaniken. Dafür danke ich dir, dass diese Unterhaltung und das Hinterfragen angestoßen hast. :)